Geschichte

Der Moderne und der zeitgenössischen Kunst in Schwerin Raum geben

Seit der deutschen Einheit galt es in Schwerin auch die Moderne und die zeitgenössische Kunst stärker in den Fokus von Ausstellungen zu rücken. Die Neukonzeption für das Staatliche Museum Schwerin projektierte 1993 eine Ausstellungsfläche von 12000 Quadratmetern. Diese wurde 1996 in einer belastbaren Baumassenstudie niedergelegt, aber nie realisiert.

Der weiterhin bestehenden großen Raumnot im Museum versuchte die seinerzeitige Museumsdirektorin, Kornelia von Berswordt-Wallrabe, mit der Gründung des Zweckbau e.V. (2002-2010) mit Gleichgesinnten zu begegnen.

2012 setzte Mathias Brodkorb, Bildungsminister in MV, einen Neubau am Staatlichen Museum Schwerin durch. Mit dieser Nachricht trat er an Kornelia von Berswordt-Wallrabe heran. Der Verein UECKER IN SCHWERIN: NEUBAU e.V. wurde 2013 gegründet, um dem Vorhaben einen Zugewinn durch Überdachung des Museumshofes zu ermöglichen. Zur Unterstützung dieser Aktivitäten spendete Günther Uecker 2014 die gesamte Auflage eines großformatigen Prägedruckes.

Leider fand das Land Mecklenburg-Vorpommern keine Möglichkeit, das vom Verein angebotene Projekt mit Zweit- und Drittmitteln zu realisieren. Die vielen Unterstützer des Vorhabens aus Mecklenburg-Vorpommern und ganz Deutschland ermutigten zum nächsten Schritt: der Realisierung des Günther Uecker Institut e.V.

Mit der am 24. Februar 2020 im Vereinsregister verankerten Satzungsänderung und der Umbenennung des vorherigen Vereins UECKER IN SCHWERIN: NEUBAU e.V. in Günther Uecker Institut e.V. wurde der Förderzweck des Vereins konkretisiert. Die Forschung zur zeitgenössischen Kunst ist damit fest in Schwerin verankert.