Geschichte

Der Moderne und der zeitgenössischen Kunst in Schwerin Raum geben

Seit der deutschen Einheit galt es in Schwerin auch die Moderne und die zeitgenössische Kunst stärker in den Fokus von Ausstellungen zu rücken. Die Neukonzeption für das Staatliche Museum projektierte 1993 eine Ausstellungsfläche von 12000 Quadratmetern. Diese wurde 1996 in einer belastbaren Baumassenstudie niedergelegt, aber nie realisiert.

Mechthild Bening, Schatzmeister (UiSnNe.V.), Kultusminister Mathias Brodkorb. Prof. Kornelia von Berswordt-Wallrabe, Vorsitzende (UiSnNe.V.), Christiane Giesenhagen, Architektin und Projektleiterin des ausführenden Architekturbüros Scheidt Kaprusch Ges. von Architekten mbH, Dr. Ivo von Trotha, Gründungsmitglied (UiSnNe.V.)

Die Akquise um Drittmittel begann mit Einzelengagements:

  • Einbau eines Fahrstuhls durch Frau Brigitte Feldtmann, Hamburg 1998;
  • Rückbau der Behelfsräume der Direktion des Landesmuseums M-V in einen historischen Ausstellungssaal durch Frau Ruth Merkle, Blaubeuren 1999;
  • Ausstattung der Ausstellungssäle mit adäquaten Sitzbänken durch die Freunde des Museums, Schwerin 2000.

Der weiterhin bestehenden großen Raumnot im Museum versuchte die seinerzeitige Museumsdirektorin, Kornelia von Berswordt-Wallrabe, mit der Gründung des Zweckbau e.V. (2002-2010) mit Gleichgesinnten zu begegnen.

2012 setzte Mathias Brodkorb, Bildungsminister in MV einen Neubau am Staatlichen Museum Schwerin durch. Mit dieser Nachricht trat er an Kornelia von Berswordt-Wallrabe heran. Der Verein UECKER IN SCHWERIN: NEUBAU e.V. wurde 2013 gegründet, um dem großartigen Vorhaben einen Zugewinn durch Überdachung des Museumshofes zu ermöglichen. Zur Unterstützung dieser Aktivitäten spendete Günther Uecker 2014, in seiner als legendären Großzügigkeit, die gesamte Auflage eines großformatigen Prägedruckes.

Leider fand das Land Mecklenburg-Vorpommern keine Möglichkeit, das vom Verein angebotene Projekt mit Zweit- und Drittmitteln zu realisieren. Die vielen Unterstützer des Vorhabens aus MV und Deutschland ermutigten zum nächsten Schritt, der Realisierung des Günther Uecker Institut e.V.