Das Günther Uecker-Stipendium

Forschen zu Günther Uecker

Günther Uecker, der bedeutendste Künstler Mecklenburgs, hat ein überaus reiches Œuvre geschaffen. Von den frühen Materialbildern um 1956 zu interaktiven Aktionen über seine legendären Nagelarbeiten greifen seine Fragestellungen von den Innenräumen bis in die umgebende Natur: Geweißter Wald 1967, Sandspirale 1972, Wustrower Tücher, 2014, Verletzungen-Verbindungen, 2012 oder Huldigung an Hafez, 2015/16. Seine Aschebilder ebenso wie seine großen geschriebenen Leinwände haben Menschen in den Ausstellungen der Welt miteinander ins Gespräch gebracht. Seine Werke sind in den Sammlungen der großen Museen der Welt vertreten. Um dieses großartige Werk stärker in den Fokus der Forschung zu rücken, wurde 2017 erstmalig das Günther Uecker-Forschungsstipendium ausgelobt. Mit diesem Stipendium befördert das Institut die Forschung um das Werk von Günther Uecker. Das Forschungsstipendium bietet die Möglichkeit, ein selbst gewähltes Forschungsvorhaben zum Themenkomplex Günther Uecker zu realisieren. Die Unterstützung versteht sich als Teilförderung, die zusätzlich zu einer bereits bestehenden Förderung oder zur Überbrückung in die Promotions- bzw. Postdoc-Phase gewährt werden kann. Besonders junge WissenschaftlerInnen aus den Fachdisziplinen Kunst- und Literaturgeschichte, Kulturwissenschaft und Philosophie werden gefördert, um sich mit dem Werk Günther Ueckers, seinem Leben und dem gesellschaftlich-künstlerischen Kontext des Künstlers auseinanderzusetzen.